Die Vision eines grenzenüberwindenden Netzwerkes

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Zwei Skaterfreunde traveln mit ihren Skateboards durch Afghanistan. In Kabul werden sie von faszinierten Kindern umringt, die skaten lernen wollen. Kurzerhand zeigen sie ihnen, wie es funktioniert, und ernten Begeisterung. Inspiriert von diesem Erlebnis gründen sie Skateistan, die Skateschule für Afghanistan in Kabul.

Skateistan will den afghanischen Kindern mehr beibringen, als nur Skateboardfahren. Die Vision”, sagt der Gründer von Skateistan Oliver Percovitch, „besteht in der Entwicklung eines Programms, das den Jugendlichen Kraft gibt, in wichtigen Belangen die Verantwortung zu übernehmen und Netzwerke aufzubauen, die keine ethnischen Grenzen kennen.“ Skateistan bietet somit eine neue Basis für einen interkulturellen Austausch und als Bildungseinrichtung.

Einen Skatepark gibt es bereits. Für den Bau der Halle, Halfpipes, Rampen, usw. wird nicht nur Geld benötigt, sondern auch Freiwillige, die vor Ort in Kabul mit bauen. Ferner sollen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen dazu kommen, um den Kindern in verschiedenen Aspekten Unterstützung anbieten zu können.

Derzeit wird sich um die Anschaffung eines Schulbusses bemüht. Aus Sicherheits- und Logistikgründen benötigt Skateistan einen eigenen Bus, um die Kinder stadtweit einzusammeln und sicher in die Skate-Halle und zurück nach Hause zu bringen. Kabul ist von der Fläche her doppelt so groß wie Berlin und natürlich soll der Weg zum Skaten kein unnötiges Risiko für die Kinder bedeuten.

What is it all about (January 2009):

Skateistan Office, House 3304, Street behind Qasemi Win House, Near to Charahi Tarafik, Taimani, Kabul, Afghanistan.

http://skateistan.org/

Skateistan bei GlobalEyes