
- Start: September 2009
Das Projekt hat zum Ziel durch Hilfe von der kamerunischen Diaspora alternative Energiequellen in den Schulen zu etablieren, um zum einen den Zugang zu ökologischen Strom zu ermöglichen und zum anderen das Bewusstsein für Ökologie und nachhaltiger Stromproduktion in den Köpfen der Kinder Kameruns und auch deren Eltern und Lehrer zu wecken. Gleichzeitig soll es erreichen, dass neue, hochtechnologisierte Verfahren und Kompetenz in Kamerun Fuß fassen können und somit dem 'Brain Drain' ein 'Brain Gain' entgegen steht. Die Planung sieht vor, nach Abschluss der Pilotphase in Juni 2010, erneuerbare Energien in über 60 Schulen bis 2015 zu verankern.
Die Probleme:
Hauptziele des Projektes:
Pädagogik
Engineering
Brain Gain
Pilotphase mit "Sonne in der Schule"
Das Projekt „Sonne in der Schule“ lehnt sich an ähnliche Projekte an, die seit mehr als 10 Jahren in Deutschland erfolgreich durchgeführt werden. Dabei wird Unterricht in Form von Workshops erteilt, um Schüler/innen auf die Problematik des Umweltschutzes und des schonenden Umgangs mit Energieressourcen aufmerksam zu machen. Sonnenenergie bietet sich als hervorragendes Mittel an, um die Neugier von Schüler/innen zu wecken und somit einen bleibenden Eindruck bei ihnen zu hinterlassen. Dabei werden sie auch mehr über die Sonne erfahren und die damit verbundenen Möglichkeiten für die Energieerzeugung. Es kann also auch ein Anlass für alle Betroffenen sein, sich intensiv mit den neuen Energieformen auseinanderzusetzen.
Das Projekt, das bis jetzt eine einmalige Sache in Kamerun ist, starten wir in zwei Gymnasien. Es verfolgt drei wichtige Ziele:
Um nachhaltig zu denken, wollen wir mit diesem Projekt viel auf die jungen Menschen setzen, die dann später zum Beispiel Gesetzinitiativen ermöglichen können, und die Verbreitung der Photovoltaik vorantreiben werden.
Im Vergleich zu europäischen Ländern scheint in Kamerun viel Sonne. Sie kann genutzt werden, um die Umwelt zu schonen und gleichzeitig viele Menschen, die bislang ohne Strom leben das Leben zu erleichtern. Als neue Energieform ist die Sonne aber noch nicht ausreichend erkannt worden. Solaranlagen werden in Kamerun zwar schon installiert, aber der Nutzen bzw. das Potenzial dieser Energieform ist in der Öffentlichkeit noch nicht richtig angekommen oder bleibt unzureichend genutzt.
Mit der Vermittlung theoretischer Grundlagen wollen wir etwas gegen das große Informationsdefizit tun und vor allem vermeiden, dass junge Menschen mit Vorbehalten gegen die Nutzung der Sonnenenergie oder neuen Energieformen aufwachsen. Der richtige Schritt wäre schon in der Erziehung, Ausbildung und Weiterbildung, das Know-How Schritt für Schritt einzuführen.
Mit dem Pilotprojekt werden in zwei ausgewählten Schulen im Schuljahr 2009/2010 mindestens 210 Schüler (Pro Schule 3 Gruppen von 35 Schülern) direkt mit dem Thema in Verbindung gebracht. Wenn man bedenkt, dass kleine Kinder gerne über interessante Themen mit ihren Eltern zuhause reden, so lässt sich die Zahl der direkt und indirekt sensibilisierten Menschen verdreifachen
Visionen
Das Projekt „Alternative Energiequellen in den Schulen Afrikas“ hat vor allem nur langfristige Ziele, die zum besseren Lebensstandard der Menschen in Kamerun beitragen werden. Die Kinder die das Know-How heute bekommen, sind der Staat von morgen und dadurch erhoffen wir uns die Ermöglichung dieser Ziele. Das Projekt hat einen vollen Erfolg wenn:
- Menschen in Kamerun gesünder leben, weil mit ihrer Umwelt besser umgegangen wird.
- Menschen in Kamerun neue Berufsziele haben und dadurch auch mehr Chancen auf eine Arbeit. Außerdem haben sie Kenntnisse und Know-How, um über Umwelt- und Klimagesetze mitzureden.
- Menschen in Kamerun durch Erneuerbare Energie eine neue nutzbringende Energieform besitzen.
- Menschen in Kamerun und Kameruner weltweit besser kommunizieren und somit mehr zusammen unternehmen.
Folgende Visionen haben wir:
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