Alles begann mit dem Traum eines Philatelisten. Ein gutes Vierteljahrhundert ist es her, dass der deutsch-schwedische Briefmarkensammler Jakob von Uexküll sich eines Tages fragte, ob man guten Gewissens sein Leben mit dem Sammeln bunter Papierchen verbringen dürfte, während zeitgleich die Welt immer mehr in Stücke fiel. Er entschloss sich, seine Sammlung zu verkaufen, gründete mit dem Erlös die Right Livelihood Stiftung und schrieb den „Preis für die richtige Lebensführung" aus.
Dass man ihn heute den "Alternativen Nobelpreis" nennt, ist nicht die Idee des Stifters, sondern ein indirektes Lob der Öffentlichkeit, die ihn längst mit dem wichtigsten Wissenschaftspreis vergleicht. Und tatsächlich umfasst der „Right Livelihood Award" (RLA) heute ein so breites Spektrum, dass man ihn getrost mit seinem großen Bruder vergleichen kann: Mit dem Alternativen Nobelpreis werden Friedens-, Umwelt- und soziale Projekte sowie Konzepte alternativer und nachhaltiger Entwicklung in der Ersten und der Dritten Welt ausgezeichnet. Mit ihm werden die Nutzung regenerative Energien und die Entwicklung entsprechender Technologien, die biologische Landwirtschaft und ganzheitliche Gesundheitsversorgung unterstützt. Der Preis belohnt den Schutz biologischer und kultureller Vielfalt, den Ausbau der Demokratie, den Schutz der Menschenrechte. Er belohnt all jene kleinen Lösungen, die für die großen Probleme im Ansatz längst vorhanden sind.
Die Right Livelihood-(RLA)-Stiftung ist in Schweden als gemeinnützig eingetragen und hat Vertretungen in England, Deutschland, Indien und den Vereinigten Staaten. Sie ist unabhängig von jedweden politischen oder religiösen Gruppierungen. Der Right Livelihood Award wird jährlich im Schwedischen Parlament in Stockholm am Tag vor der Nobelpreispräsentation vergeben.

| LandSchweden |
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| OrganisationRight Livelihood Award Foundation |
| ZielsetzungVorbildliche Lebensführung auszeichnen |















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