
Nicht immer ganz leicht zu entscheiden, wo denn jetzt welcher Abfall hinkommt. In die blaue, braune, gelbe, grüne oder dann doch in die schwarze Tonne? Klar ist, Abfalltrennung ist Ressourcen und Klimaschutz. So wird bspw. zum Einschmelzen von Altglas oder zum Altpapierrecycling weitaus weniger Energie benötig, als zur Herstellung von Glas oder Papier aus „neuen“ Rohstoffen. Tipps zur richtigen Mülltrennung, Infos, Wissenswertes zum Thema Müll, hier erfährst Du mehr...
Wer richtig trennt, der leistet nicht nur einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz, sondern schont sogar seinen eigenen Geldbeutel. Die Entsorgung von Restmüll ist grundsätzlich am teuersten. Während man bspw. für die Entsorgung einer Produktverpackung beim Kauf eines Produktes bezahlt, wird einem die Entsorgung von Verpackungen natürlich noch einmal in Rechnung gestellt, wenn sie in der Restmülltonne landen (Die Entsorgung von einem Abfallbeutel Restmüll á 35 Liter kostet in Berlin im Durchschnitt 2 Euro). Und mal ehrlich: Möglichkeiten zum Mülltrennen hat jeder, Ausreden wie Platzmangel zählen nicht.
Hier einige Tipps zur richtigen Mülltrennung:
Getrennt werden Papier, Glas, Leichtverpackungen, biogene Abfälle und Restmüll. *Papier: In die blauen Behälter für Papier gehören Papier, Pappe und Kartons Nicht hinein gehören bspw. Tetra-Paks Eine alternative Entsorgung für alte Zeitungen oder Kataloge stellt die Papierbank dar. Hier erhält der Kunde für sein abgegebenes Papier eine Gutschrift auf seinem Kundenkonto, ähnlich einem Sparkonto. *Glas: In die grünen Behälter für Altglas gehören bspw. Einwegflaschen oder Konservengläser. Sortiert wird nach Grünglas (hier hinein bitte auch Buntglas), Weißglas und manchmal auch Braunglas Nicht hinein gehören bspw.: Glühbirnen, Keramik oder Porzellan, Glasgeschirr oder Fensterglas *Leichtverpackungen: Verpackungen die mit dem Symbol „Der grüne Punkt“ gekennzeichnet sind und kein Glas sind gehören in die oftmals gelben Behälter. Das sind Verpackungen aus Kunststoff, Metall oder Verbundverpackungen. Verpackungen müssen nicht ausgespült werden *Biogene Abfälle: In die Behälter für Bioabfälle gehören alle Abfälle, die biologisch abbaubar sind *Restmüll: In die grauen oder schwarzen Behälter für den Restmüll gehört der nicht verwertbare Hausmüll wie bspw. Windeln, Glühbirnen, Asche, Keramik, Zigarettenkippen
Nichts desto trotz zählt auf jeden Fall abfallbewusst und umweltbewusst Einkaufen bspw. mit Hilfe von Umweltsiegeln und damit unnötigen Verpackungsmüll vermeiden!
Infos zum Abfallaufkommen, zu Verwertungsquoten sowie zur Verwertung von Wertstoffen findet man beim Umwelt Bundes Amt Tipps zur richtigen Mülltrennung Tipps zur Müllvermeidung
Umweltbewusster Einkaufen mit Hilfe von Umweltsiegeln => siehe Wegweiser für den klimafreundlichen Einkauf
Recycling-Symbole
Achtung: Recycling-Symbole zeigen nicht an, dass eine Verpackung wiederverwertet wird, sondern dass sie wiederverwertet werden kann, wenn sie dem Recycling zugeführt wird. Kommentar zum Dualen System: Das System des grünen Punkts (Duales System) ist in den letzten Jahren zunehmend in die Kritik geraten ist und wird als reformbedürftig angesehen. Ein Grund: Bis zu 50 Prozent des Mülls landet in den falschen Behältern und muss mit zusätzlichem Kostenaufwand nachsortiert werden. Noch ein Grund mehr für eine bessere Trennung, bzw. Vermeidung von Müll solange keine Alternative besteht.
Hallo,
ich nehme das Thema auch sehr ernst und bin in meiner Familie bekannt als der "Müllchecker";)
Ich denke auch, dass das heutzutage keine Beleidigung mehr ist, denn in Sachen Umweltschutz und Ressourcen braucht man über den Sinn von Recyclen nicht zu streiten.
Was mich aktuell verwirrt und ärgert, geht bei den wirklich grossen Mengen an Verpackungsmüll ab.
Ich habe das gelesen und verstehe die Hintergründe nicht wirklich:
http://www.umweltruf.de/news/111/news3.php3?nummer=3100
und
http://www.duh.de/pressemitteilung.html?tx_ttnews[tt_news]=1957
Wie wird da denn Geld verdient (oder durch Nichtangabe von Verpackungsmüll gespart)?
Dass es um große Mengen Müll und viel Geld geht ist klar, denn sonst hätte man die Verantwortung zu recht nicht an die Unternehmen zurückgegeben, die den Müll in den Umlauf bringen.
Der Austritt des Grünen Punktes aus dem Verband ist doch ein Ruf nach klärung der ungereimtheiten mindestens bei den zwei Systembetreibern Redual und Vfw oder nicht?
Hallo.Ich trenne meinen Abfall seit Jahren,teilweise kann man sich sogar paar cent damit dazu verdienen,was meiner meinung nach noch mehr gefördert werden sollte,dann würden mehr menschen trennen wenn auch des geldes wegen.meine frage:wie bringe ich den rest des mietshauses dazu,den müll zu trennen?12 parteien,nur zwei trennen.die grauen tonnen quellen über,die gelbe,grünen fast leer.und der vermieter scherrt sich auch ein dreck drum.dafür sprengen die kosten nach oben endlos.und ich sehe es nicht ein,zu trennen,aber für alle anderen trotzdem mit zu zahlen,weil die sich zum trennen zu fein sind. Was kann ich tun???darf ich z.bsp.mir eigene tonnen zulegen und nur für mein eigen müll sorgen oder ???? Liebe Grüsse,Micha ;-)
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