„Wohlstand für alle“ – weltweit

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„In einer verrückten Welt muss man verrückt sein, um normal sein zu können.“ Diesen Satz bildete der Begründer der Zukunftsforschung Robert Jungk, um eine merkwürdige Eigenart des menschlichen Gehirns zu beschreiben: In einer Welt und Zeit, in der Sklaverei „normal“ ist, denkt die überwältigende Mehrheit: Eine Welt ohne Sklaverei ist undenkbar! Und wenn sie dann endlich überwunden ist, verkehrt sich unser Denken ins genaue Gegenteil und eine überwältigende Mehrheit meint – Gott sei Dank: Eine Welt mit Sklaverei ist undenkbar! Wer nun dazu beitragen möchte, dass die Menschheit an mehr Stellen und schneller solche Phasen des „Denkwandels“ vollzieht, muss so ticken wie Jungk es auf den Punkt brachte.

Ganz ähnlich sah Joseph Schumpeter, einer der Väter der Marktwirtschaft, den Prozess jeglichen Fortschritts. Er gab dem ebenfalls einen provozierenden Namen: „kreative Zerstörung“. Innovation ist die kreative Zerstörung bisheriger Denkmuster.

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