Angesichts der blutigen Unruhen in Tibet , die China unter Ausschluß der Weltöffentlichkeit mit militärischer Gewalt m in aller Härte unterdrücken will, haben zahlreiche Bürgermeister vorgeschlagen, zum Zeichen der Solidarität mit dem tibetischen Volk ein weiteres Mal die Tibetflagge zu hissen.
Eine Reihe von Städten und Gemeinden - auch im Ausland - flaggen schon seit vergangener Woche.
Die Tibet Initiative Deutschland e.V. bittet daher alle, am Montag, den 31. März, noch einmal die Tibetflagge zu hissen.
Diesen Tag - das Olympische Feuer trifft dann in Peking ein - haben die internationalen Tibetgruppen kurzfristig zum weltweiten Solidaritätstag für Tibet erklärt.
Mit dieser Aktion rufen wir die chinesische Regierung auf
* die Abriegelung Tibets unverzüglich aufzuheben und ausländischen Journalisten und unabhängigen Beobachtern Zugang zur Autonomen Region Tibet sowie den historisch-tibetischen Gebieten in Gansu , Qinghai , Yunnan und Sichuan zu gewähren, damit die Öffentlichkeit ein objektives Bild von der Lage erhält,
* der Einsetzung einer Untersuchungskommission der Vereinten Nationen zuzustimmen, die die Ereignisse untersuchen und auch die angebliche Verwicklung des Dalai Lama und seiner “Clique” in die Unruhen prüfen soll,
* unverzüglich Verhandlungen mit der tibetischen Seite über die Zukunft Tibets aufzunehmen, um den Konflikt auf friedliche Weise zu lösen.
Die Tibet Initiative Deutschland e.V. fordert beide Seiten auf, jegliche Gewaltanwendung zu unterlassen. Es ist Ihnen selbstverständlich unbenommen, auch vorher oder nachher noch Flagge zu zeigen. Denkbar wäre z.B., im Vorfeld des 31. die Bevölkerung und die lokalen Medien auf diesen Tag aufmerksam zu machen.
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