Verbände wollen Migranten Umweltschutz nahebringen

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Bild: colourbox.com

Umweltverbände und die Türkische Gemeinde in Deutschland wollen türkischstämmigen Migranten den Umweltschutz nahebringen. Der Klimawandel und der sparsame Umgang mit Energie und Ressourcen sollen im Mittelpunkt eines deutsch-türkischen Umweltbildungsnetzwerks stehen, teilte die Deutsche Bundesstiftung Umwelt mit. Die Stiftung fördert das Projekt mit 320.000 Euro.

Der Landesverband Berlin des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), die TEMA-Stiftung für den Naturschutz und die Türkische Gemeinde haben das Projekt gemeinsam ins Leben gerufen.

Rund 2,6 Millionen türkischstämmige Menschen leben nach Angaben des Zentrums für Türkeistudien in Deutschland. Sie hätten zwar ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein, aber wenig Vorstellungen, wie sie selbst umweltbewusst handeln könnten. Es fehle an speziellen Informationsangeboten und Anlaufstellen, sagte Kenan Kolat, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde.

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