Unter Kontrolle - Archäologie der Atomkraft, Film-Preview, 6.4. in Berlin

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Bild: credo:film

Ungewohnter Einblick in deutsche AKW: Der Doku-Film "Unter Kontrolle - Eine Archäologie der Atomkraft" zeigt den Alltag der Anstrengung, die Risikotechnologie Nuklearenergie zu kontrollieren. Aus aktuellem Anlass wird der Film nun in Berlin noch vor dem Kinostart gezeigt.

Am Anfang des Films steht die Verheißung, ein utopisch-leuchtendes Projekt der Energie. Was folgt, ist das Panorama des Nuklearbetriebs in Deutschland. Diese Welt wird in kleinen Dosen präsentiert, durch Einblicke in den verschwiegenen Alltag hinter den Mauern der Atomanlagen.

Regisseur Volker Sattel bekam Zugang in die streng abgeschirmten Komplexe: "Uns offenbarte sich eine gleichermaßen faszinierende wie beklemmende Großtechnologie". "Im Blick in die Weite werden die enormen Herausforderungen und aberwitzigen Anstrengungen spürbar, die diese Form der Energiegewinnung dem Menschen abverlangt."

Ein Prisma aus Orten und Stätten, in denen sich Stationen der Epoche des deutschen Atomzeitalters reflektieren, und ein Stück Zivilisationsgeschichte.

Am 6. April um 19 Uhr gibt es die Möglichkeit, sich den Film im Berliner Haus der Kulturen der Welt anzusehen und anschließend zu diskutieren. Anwesend sind Regisseur Volker Sattel, Filmkritiker Bert Rebhandt, Kuratorin Adrienne Goehler und Prof. Dr. Armin Grunwald vom Karlsruher Institut für Technologie.

Regulär wird "Unter Kontrolle" im Mai in deutschen Kinos anlaufen. Mehr Infos gibt es auf der Facebook-Seite zum Film.

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