Unsichtbare Wasser-Schlucker: Das Trinken fällt kaum ins Gewicht.

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Bild: ChiriSes / photocase

Die Deutschen sparen Wasser: Seit 1990 ist der tägliche Prokopf-Verbrauch für Duschen, Wäschewaschen, Blumengießen etc. um 20 Liter von 145 auf 125 Liter gesunken. Doch weit mehr fällt der unsichtbare Wasserverbrauch ins Gewicht. Darauf machten einmal mehr die Experten der derzeitigen Weltwasserwoche in Stockholm aufmerksam.

So benötigen beispielsweise zwei einfache Scheiben Brot in der Herstellung rund 100 Liter Wasser, ein Steak hat über den Umweg der Rinderaufzucht leicht weitere 1000 Liter aufgebraucht, eine Portion Kartoffeln verschlingt beim Anbau rund 150 Liter, und zur Herstellung von einer Portion Reis sind sogar 500 Liter Wasser nötig. Ein kleines Glas Orangensaft schlägt mit fünf Litern vor allem für die Bewässerung der Plantagen zu Buche. Da kommt ein Liter Bier günstiger: zwei bis sieben Liter Wasser benötigt die Produktion.

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