
EU-Umweltkommissar Dimas erklärte im Vorfeld:
"Die Finanzkrise hat gezeigt, wie töricht es ist, deutliche Warnsignale zu ignorieren. Beim
Klimawandel dürfen wir nicht wieder den gleichen Fehler machen, wenn wir gefährliche und möglicherweise katastrophale wirtschaftliche und soziale Konsequenzen in den kommenden Jahrzehnten abwenden wollen.“
Die künftige Rahmenregelung, die den Zeitraum nach 2012, nach Auslaufen der im Kyoto-Protokoll festgesetzten Emissionsreduktionsziele, abdeckt, erfordert eine globale Beteiligung und muss dem Klimawandel mit einem umfassenden Konzept und hoch gesteckten Zielen entgegentreten. Das gemeinsame Konzept sollte darin bestehen, dass die Industrieländer die globalen Treibhausgasemissionen bis 2020 drastisch verringern und zugleich den Entwicklungsländern durch technologische und finanzielle Unterstützung dabei helfen, einen kohlenstoffemissionsarmen Entwicklungspfad einzuschlagen und sich an die inzwischen unvermeidlichen Auswirkungen des Klimawandels anzupassen.
Die EU wird auf die Festlegung eines klaren Arbeitsprogramms für die Verhandlungen im Jahr 2009 und auf Fortschritte im Hinblick auf die Annahme eines breit angelegten gemeinsamen Konzepts für gemeinsame Maßnahmen, einschließlich Zielvorgaben für 2020 und 2050 drängen. Ferner fordert sie die umfassende Prüfung, wie das Kyoto-Protokoll verbessert und ausgebaut werden kann und eine feste Entscheidung darüber, wie der Kyoto-Anpassungsfonds für Entwicklungsländer durch Überwindung der Startschwierigkeiten möglichst rasch einsatzfähig gemacht werden kann.
Weitere Informationen im Einzelnen finden hier:
Und einer der gar nicht dabei ist, macht wahrscheinlich am meisten (Ein-)Druck: Verhandlungen mit Obama-Effekt
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