Subventionierte Dürre

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Bild: Burnedcash/Photocase

Die Europäische Union verschärft mit ihren Milliarden-Förderungen die Wasserknappheit in Spanien - weil Geld nach dem Gießkannenprinzip verteilt wird.

Die Umweltschutzorganisation WWF prangert die große Verschwendung von Steuergeld für Wassersubventionen in der Europäischen Union an. Als besonders negatives Beispiel gilt Spanien. Allein für die Wassernutzung im Agrarsektor des Landes wurden in den vergangenen sechs Jahren 5,4 Milliarden Euro gezahlt. Die gesamten Beihilfen für Wasser im EU-Mittelmeerraum werden vom WWF auf weit mehr als 15 Milliarden Euro geschätzt. Zu diesem Schluss kommt die Umweltschutzorganisation nach Auswertung der EU-Subventionsprogramme. Die Ergebnisse, die der Süddeutschen Zeitung vorliegen, werden diesen Freitag bei der Weltausstellung Expo im spanischen Saragossa vorgelegt.

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