
"Was uns zu jenen bringt, die eben nicht da sind. Jenen Lebenden, die netzmäßig betrachtet Untote sind. Wer sind die, und wo? Man kann sich, im Netz natürlich, eine Weltkarte ansehen, auf der ausschließlich internationale Datenströme verzeichnet sind. Diese Karte hat unmittelbaren Erkenntniswert. Denn sie macht augenfällig, dass da ganze Kontinente fehlen. Das Internet ist nicht, wie es behauptet, eine digitale Extension der gesamten Welt. Es ist ein transatlantischer Klub. Aus Sicht des Netzes besteht die Karte der Welt aus Europa und Nordamerika. Die Denkfiguren des „World Wide“ Web und des „Global“ Village sind die exklusiven Wahnvorstellungen derer, die online sind."
[Quelle: Zeit.de]
Ein wenig kann ich Herrn Ganteföhr zustimmen: In Ländern wie Südafrika oder Kambodscha ist der neueste online Hype aus der virtuellen Parallelwelt das wirklich allerletzte, was 90% der Bevölkerung dort interessiert. Nichts desto trotz glaube ich, das Internet hat die Welt zum positiven verändert. Aber das ist eine andere Diskussion.
Ich stimme Amy zu! Internet HA die Welt zum Positiven verändert!
mmh... und ich denke, der transatlantische Internetclub ist die Wiege, die Startrampe des Internets, und bald wird die ganze Welt Access ins Web haben. Nichtsdestotrotz ist es ein Netzwerk, Kommunikationstool, Common Work Space aber zweitrangig neben der guten Mutter Natur.
Müsste ich mich zwischen Natural und Virtual Reality entscheiden, nähme ich naürlich erstere
JB
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