AUSGANGSSITUATION HEUTE: ZWISCHEN ZUKUNFTSANGST UND LEBENSOPTIMISMUS
Deutschland im Jahr 2008: Teures Öl und starker Euro, steigende Lebenshaltungskosten und sinkende Konsumnachfrage, Europa in der Krise und Bankenpleiten in den USA. Solche Hiobsbotschaften spiegeln sich als Konjunktursorgen in den Aktienkursen wider und lassen ein Ende des wirtschaftlichen Aufschwungs und allgemeinen Wohlstands befürchten. Trotz des sich ausbreitenden Konjunkturpessimismus in Wirtschaft und Gesellschaft bleibt der ganz persönliche Lebensoptimismus in der Bevölkerung ungebrochen. Die geradezu bleierne Zukunftsangst der letzten Jahre („The German angst“) weicht einer neuen Zukunftshoffnung. Mehr mit Hoffnungen (39%) als mit Sorgen (33%) sehen die Bundesbürger ihrer eigenen Zukunft entgegen.
Die Welt mag sich wandeln. Doch ganz persönlich richten sich die Deutschen auf eine positive Entwicklung der nahen Zukunft ein. Als großer Hoffnungsträger erweist sich dabei die Jugend. Zwei Drittel der Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren (64%) sind davon überzeugt, dass sie ihre Zukunft problemlos meistern können. Von drohender Armut wollen sie wenig wissen (21%).
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