So wollen wir 2030 leben – so werden wir 2030 leben

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Wie wird sich unsere Welt bis 2030 verändert haben? Und wie kann Deutschland diese Veränderungen aktiv mitgestalten? Der Freizeitforscher und Zukunftswissenschaftler Horst W. Opaschowski antwortet auf diese Fragen. Fundiert, engagiert und umfassend erläutert er, welche Entwicklungen nicht nur in Wirtschaft und Politik, sondern auch in Kultur, Freizeit und Alltagsleben zu erwarten sind. Mit logischen Prognosen weist er den Weg in die Zukunft: Wie werden wir, wie wollen wir dann leben?

AUSGANGSSITUATION HEUTE: ZWISCHEN ZUKUNFTSANGST UND LEBENSOPTIMISMUS
Deutschland im Jahr 2008: Teures Öl und starker Euro, steigende Lebenshaltungskosten und sinkende Konsumnachfrage, Europa in der Krise und Bankenpleiten in den USA. Solche Hiobsbotschaften spiegeln sich als Konjunktursorgen in den Aktienkursen wider und lassen ein Ende des wirtschaftlichen Aufschwungs und allgemeinen Wohlstands befürchten. Trotz des sich ausbreitenden Konjunkturpessimismus in Wirtschaft und Gesellschaft bleibt der ganz persönliche Lebensoptimismus in der Bevölkerung ungebrochen. Die geradezu bleierne Zukunftsangst der letzten Jahre („The German angst“) weicht einer neuen Zukunftshoffnung. Mehr mit Hoffnungen (39%) als mit Sorgen (33%) sehen die Bundesbürger ihrer eigenen Zukunft entgegen.

Die Welt mag sich wandeln. Doch ganz persönlich richten sich die Deutschen auf eine positive Entwicklung der nahen Zukunft ein. Als großer Hoffnungsträger erweist sich dabei die Jugend. Zwei Drittel der Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren (64%) sind davon überzeugt, dass sie ihre Zukunft problemlos meistern können. Von drohender Armut wollen sie wenig wissen (21%).

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