Unter dem Motto „Wasser Marsch zur Berlinale“ fanden sich rund 60 Interessierte in der Green Me Lounge am Potsdamer Platz ein, um mehr zum Thema Wasser, mehr über die Arbeit von RESET und vor allem mehr über die Projekte von Green-Ocean und Viva con Agua zu erfahren.
Los ging es mit einem kleinen Intro zu RESET und der Frage, was RESET als Informations- und Aktionsplattform mit dem Thema Wasser zu tun hat. Reset verstehe sich als Plattform die sich für eine zukunftsfähige Welt einsetze, führte Rima Hanano von RESET - For a better World aus. Wasser werde einerseits verschwendet und sei gleichzeitig extrem ungerecht verteilt. Die Dimensionen der Müllflut in den Ozeanen würden zunehmend größer. Zukunfstfähigkeit bedeute aber Gerechtigkeit zwischen den Generationen und Gerechtigkeit zwischen Nord und Süd, weswegen das Thema Wasser aus umwelt- und entwicklungspoltischer Perspektive eines der Kernthemen für RESET sei.
Als Initiative gegen den Durst in Entwicklungsländern präsentierte Christian Wiebe die Trinkwasserinitiative Viva con Agua. Die Initiative verstehe sich als offenes Netzwerk für Ideen und Eigeninitiative, so Wiebe. Exemplarisch stellte er das Projekt "Trinkwasser und sanitäre Anlagen in Burundi" vor, bei dem rund 63 Schulen in Burundi in ihrer Basisinfrastruktur (Trinkwasser und sanitäre Anlagen) gestützt werden.
Dr. Robert Groitl, Ozeanograf und Gründer der NRO Green-Ocean e.V. führte das Publikum tief in die Problematik der zunehmenden Vermüllung der Meere durch Plastikmüll ein. Er verwies darauf, dass die Meere durch die Flüsse bis zu unserer Haustüre reichen und jeder an den Wasserkreislauf angeschlossen sei. Er präsentierte das Pilot-Projekt "Plastic from the Sea" und das diesem Projekt zu Grunde liegende Konzept zur Bekämpfung der Müllflut in den Meeren. Groitl mahnte, dass jeder eine Verantwortung für den Schutz der Meere zu tragen habe.
Besonderer Dank gilt unseren Referenten und den zahlreichen Gästen!
Terminankündigung
Wasser: Für uns alltäglich. Wasser wird aber zunehmend zur Mangelware. Vor allem wenn es sauber oder trinkbar sein soll. Immer mehr Plastikmüll verschmutzt unsere Meere und in vielen Regionen ist Trinkwasser keine Selbstverständlichkeit mehr. Damit auf der Berlinale 2010 Wasser nicht nur in kleinen Plastikflaschen vorkommt, hat sich RESET mit den Filmaktivisten von GREEN ME zusammengetan und präsentiert am 18. Februar einen Thementag rund um das nasse Element im Filmhaus am Potsdamer Platz. Unter dem Motto „Wasser Marsch zur Berlinale“ will RESET nicht nur über Trinkwassermangel und die Vermüllung der Meere informieren, sondern auch Projekte vorstellen, die sich diesen Problemen angenommen haben und wirksamen Aktionismus beweisen. Dafür haben wir zwei unserer Projektpartner eingeladen:
Christian Wiebe berichtet über die Arbeit von Viva con Agua de Sankt Pauli (http://reset.to/projekt/viva-con-agua), die seit fünf Jahren für eine nachhaltige Trinkwasserversorgung in Entwicklungsländern aktiv sind.
Dr. Robert Groitl ist Ozeanograph und hat mit Plastic from the Sea (http://reset.to/projekt/plastic-ocean) ein Konzept entwickelt, wie der zunehmende Plastikmüll im Mittelmeer effektiv und ohne besonders komplizierte Maßnahmen wieder entfernt werden kann. RESET arbeitet seit einem Jahr erfolgreich mit Green-Ocean zusammen.
Los geht es am 18. Februar um 10 Uhr mit einer grünen Filmbesprechung zum Thema Wasser, danach freuen wir uns auf ein paar kurze Worte von Uta Mühleis, Gründerin von RESET und auf die Berichte unserer Projektpartner. Anschließend gibt es Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch mit Referenten, grünen Filmemachern und Cineasten.
Wir freuen uns auf Dich!
SPRECHER:
Christian Wiebe arbeitet für die der Trinkwasserinitiative Viva con Agua de St. Pauli e.V., die sich seit 2005 die nachhaltige Trinkwasserversorgung in Entwicklungsländern zur Aufgabe gemacht hat. Die Organisation versteht sich als offenes Netzwerk für Ideen und Eigeninitiative. 50.000 Menschen weltweit werden mittlerweile durch die Initiative von Viva con Agua und ihre Unterstützer mit Trinkwasser versorgt.
Dr. Robert Groitl ist von Hause aus Ozeanograph. Seit drei Jahren beobachtet sein Team von Green Ocean den stetigen Anstieg von Plastikmüll im Mittelmeer. Im Rahmen des Projektes "Plastic from the Sea" hat Green Ocean ein Konzept entwickelt, Plastikmüll aus den Meeren effektiv und ohne besonders komplizierte Maßnahmen zu entfernen. Green-Ocean e.V. glaubt, dass jeder einzelne eine wesentliche Rolle in der Umweltpolitik spielen kann.
Uta Mühleis ist Gründerin und Geschäftsführerin von RESET – For a better World. Seit 2007 verknüpft die Informations- und Aktionsplattform www.reset.to tagesaktuelle News und Hintergründe zu ökologischen und humanitären Themen und Möglichkeiten hier und jetzt selbst aktiv zu werden.
PROGRAMM:
10:00 Uhr Grüne Filmbesprechung zum Thema Wasser: Besprechung der Filme "Alamar" und "Road Movie", anschließend: "Sustainable Film Making - News from Sundance Filmfestival" (Panel in Englisch) Gäste: Melissa Balin von Green Means Go und Screening des Trailers "The End Of The Line - Imagine A World Without Fish"
13:00 Uhr Beginn RESET: Wasser Marsch zur Berlinale, Uta Mühleis, RESET
13:15 Uhr Christian Wiebe, Viva con Agua de St. Pauli e.V.
13:45 Uhr Dr. Robert Groitl, Green-Ocean e.V.
14:30 Uhr Get together mit Referenten, grünen Filmemachern und Cineasten
RESET: Wasser Marsch zur Berlinale
Donnerstag, 18. Februar 2010, 13:00 – 15:00 Uhr
Green Me Lounge im Filmhaus im Sony Center (4. Stock),
Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin
Die Teilnahme ist kostenlos
Bitte kurze Mail an Rima Hanano rima
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Die Green Me Lounge: Während der Berlinale 2010 bringen die Filmaktivisten von GREEN ME erneut grüne Themen ins Gespräch und auf die Leinwand. In der Green Me Lounge im Filmhaus im Sonycenter werden während der Berlinale 2010 Panels, Interviews und Filmbesprechungen zu grünen Themen stattfinden. Anlässlich des internationalen Jahres der Biodiversität wird das Thema „biologische Vielfalt“ mit den vier Grundelementen Erde, Wasser, Feuer, Luft im Mittelpunkt der diesjährigen Green Me Lounge stehen. Das vollständige Programm gibt es weiter unten zum Download (pdf) oder unter www.greenme.de.


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