
So deutlich werden nur wenige: »Müssen wir unbedingt Perrier oder San Pellegrino trinken, also Wasser, das weite Strecken durch Europa transportiert wird, oder jeden Tag Fleisch auf dem Teller haben?«, fragt Klaus Wiegandt, der lange Zeit der Metro-Chef war und damit zu den mächtigsten Handelsmanagern Deutschlands zählte. Heute, im Ruhestand, arbeitet er nicht mehr für höhere Gewinne, sondern für eine Revolution: Er möchte die Menschen davon überzeugen, ihre »Lebens- und Konsumstile« drastisch zu ändern. Wiegandt plädiert für ein Wirtschaftsmodell, das langfristig Ressourcen schont. Und noch eines zeichnet den Exmanager aus. Er glaubt an die Macht der Aufklärung.
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