Neue Vorschläge zur Energieeffizienz: Kräftig Strom sparen per Gesetz

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Bild: Colourbox.com

Die Energieversorger sollten jedes Jahr 1 Prozent weniger Strom verkaufen. So sah es der Entwurf für ein Energieeffizienzgesetz vor. Dann wurde der Passus kassiert.

 

Die Idee kann man schon fast revolutionär nennen: Ein Gesetz verpflichtet alle Energieversorger im Land, ihren Stromabsatz jährlich um 1 Prozent zu senken. Und Unternehmen, die das Ziel verfehlen, müssen für jede zu viel verkaufte Kilowattstunde eine Energieeffizienzabgabe bezahlen.
Energieexperten diskutieren diesen Vorschlag inzwischen so konkret, dass er jüngst im Umweltministerium sogar Eingang in einen Entwurf des neuen Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) fand. Danach müsste jeder Versorger für jede Kilowattstunde Strom, die er künftig zu viel an Haushaltskunden verkauft, 2 Cent Abgabe bezahlen, bei Gewerbekunden sollte der Satz bei bis zu 1 Cent liegen. Wirbt er Neukunden, bekommt er ein Zusatzkontingent; verliert er Abnehmer, wird das Kontingent entsprechend gekürzt.

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