Mehrweg ist Klimaschutz

Jeder weiß, dass mit Mehrwegflaschen das Abfallaufkommen minimiert wird. Aber: was hat Mehrweg mit Klimaschutz zu tun? Die Antwort ist einfach: z.B. bei Wasser in Glas-Mehrwegverpackungen wird durch die häufige Wiederbefüllung und die in der Regel kurzen Transportstrecken von etwa 50 km nur gut die Hälfte des Klimakillers CO2 erzeugt wie für Wasser in Einwegverpackungen aus Plastik.

Diese werden über deutlich längere Strecken – 250 km im Durchschnitt – transportiert und zunehmend im vereinheitlichten Discounter-Sortiment vertrieben.

Beim Vergleich von Mehrweg und Einweg geht es aber nicht nur um die Verpackung allein, sondern auch um das Gesamtsystem: Mehrweg ist Lebensgrundlage für regionale kleine und mittelständische Unternehmen wie Brauereien, Saftkeltereien und Mineralbrunnen, die die Deutsche Getränkevielfalt ausmachen und weltweit einzigartig sind.

Die Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) und die Verbände des Deutschen Getränkefachgroßhandels (GFGH), des Deutschen Getränke-Einzelhandels und der mittelständischen Privatbrauereien sowie die Stiftung Initiative Mehrweg (SIM) haben vor diesem Hintergrund die Aktion "Mehrweg ist Klimaschutz" initiiert.

Mit dieser gemeinsamen Aktion, die im Frühjahr in vielen tausend Getränkefachmärkten startet, sollen die Verbraucher dafür gewonnen werden, dass sie sich auch aus Klimaschutzgründen für Getränke in Mehrwegflaschen entscheiden.

Unterstützt wird die Aktion durch Plakate und einen Informationsflyer, der über die Vorteile des Glas-Mehrwegsysteme informiert. Beide können im Bereich "Downloads" am Ende der Seite kostenfrei heruntergeladen werden.

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