1999 wurde der Zivile Friedensdienst gegründet, eine Organisation, die Gewalt ohne militärische Mittel eindämmen und zivile gesellschaftliche Strukturen aufbauen will, vor allem in Krisenregionen. 240 Fachkräfte sind derzeit in zwölf Regionen aktiv. Krisenprävention, Gewaltminderung und Konfliktnachsorge, diese Stichworte nennt die Homepage des zivilen Friedensdienstes. Was diese abstrakten Wörter in der Praxis bedeuten, erlebt Michaela Pfister gerade in Kolumbien. Dort engagiert sie sich für die Entwicklungshilfeorganisation und arbeitet mit ehemaligen Mitgliedern von Drogenbanden zusammen. Oft sind das noch Jugendliche.
Ralph Weihermann hat Michaela Pfister einige Zeit lang begleitet und erfahren, welche Probleme auftauchen und welche Erfolge Michaela Pfister verzeichnen kann. Ein Audiobeitrag in Deutschlandradio Wissen.
Kommentar schreiben