
"Ganze Landstriche sind immer noch auf eine Trinkwasserversorgung durch Hilfsorganisationen angewiesen", sagte Moritz Wohlrab, Sprecher der "Aktion Deutschland hilft".
Erst langsam beginne der Wiederaufbau zerstörter Gebäude. Frühestens Ende 2010 sei die Beseitigung aller Schäden abgeschlossen. Die UN rechnen damit, dass dafür in den kommenden drei Jahren noch rund 690 Millionen US-Dollar benötigt werden. Wirbelsturm "Nargis" war Anfang Mai 2008 über das verarmte asiatische Land hinweggefegt. Bei der Katastrophe starben nach Angaben der UN 140.000 Menschen, 800.000 wurden obdachlos.
Unmittelbar nach dem Zyklon hatte die Militärregierung ausländische Hilfe blockiert. Das Volk musste zunächst über eine neue Verfassung zu Gunsten des Regimes abstimmen. Die Arbeitsbedingungen der Hilfsorganisationen vor Ort hätten sich inzwischen deutlich verbessert, betonte Wohlrab. Die Junta erteile Genehmigungen ohne Probleme, zudem könnten sich die Mitarbeiter frei und ohne Begleitung durch Sicherheitskräfte bewegen. Birma wird seit 1962 von Generälen regiert. Die "Aktion Deutschland hilft" ist ein Bündnis von zehn Hilfsorganisationen.
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