
Als dringlichste Aufgabe sehen Caritas international und seine lokalen Partner an, den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern. Nach wie vor ist es für die internationalen Helfer aufgrund von Stromengpässen und einer restriktiven Informationspolitik der Regierung jedoch schwierig, exakte Informationen über das Ausmaß der Katastrophe zu erhalten. Lokale Caritas-Partner rechnen aufgrund der ersten Informationen damit, dass das Engagement nach dem Zyklon mehrere Monate, wenn nicht Jahre andauern wird. Das am stärksten betroffene Irrawaddy-Delta gilt traditionell als Reiskammer Birmas, dem Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Reis weltweit. Die lokalen Caritas-Partner befürchten deshalb schwerwiegende langfristige Auswirkungen auf die Versorgungslage in Birma.
Die Ankündigung der birmesischen Regierung, internationale Helfer ins Land zu lassen, wird von Caritas international ausdrücklich begrüßt, allerdings aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit auch mit Skepsis aufgenommen. Lokale Caritas-Partner hoffen, dass die Regierung alle zur Verfügung stehenden Kapazitäten nutzen, um den Opfer des Zyklons zu helfen.
Für ihre Hilfsprogramme ruft Caritas international zu Spenden auf.
Spenden mit Stichwort "Birma/Myanmar" werden erbeten auf:
Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00 oder online unter: www.caritas-international.de
Diakonie Katastrophenhilfe, Stuttgart, Spendenkonto 502 707 bei der Postbank Stuttgart BLZ 600 100 70 oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen Mitgliedsverbänden.
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