
Doch die deutschen Behörden helfen ihr nicht. Obwohl Minderjährigen, Schwangeren und Gewaltopfern laut EU-Recht besondere Fürsorge zusteht, hält man Ama tagelang fest. Sie ist am Ende ihrer Kräfte, zur bestehenden Problemschwangerschaft kommt die Angst, zurückgewiesen zu werden. Selbst am Tag der erwarteten Geburt will das Bundesamt sie noch einer Anhörung unterziehen. Erst als PRO ASYL und die Anwältin einschreiten und die Öffentlichkeit informieren, gibt die Behörde nach und Ama darf einreisen. Zurzeit lebt sie mit ihrem kleinen Sohn in einem Mutter-Kind-Heim.
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