Aktionsbündnis Landmine.de zieht positive Bilanz: 10 Jahre Verbot von Antipersonenminen

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Bild: colourbox.com

Die im Aktionsbündnis Landmine.de zusammengeschlossenen deutschen nichtstaatlichen Organisationen haben am 10. Jahrestag des Inkrafttretens des Abkommens zum Verbot von Antipersonenminen (Ottawa-Konvention) eine "größtenteils positive Bilanz" gezogen.

Seit der Ratifizierung des Abkommens am 1. März 1999 sei die Zahl der beteiligten Länder von 40 auf 156 gestiegen, und die Mehrheit dieser Staaten habe große Gebiete von Minen geräumt und wieder nutzbar gemacht, berichtete das Bündnis am Freitag in Berlin.

Die Vertragsstaaten haben nach Angaben von Landmine.de Minen-Aufklärungsprogramme betrieben, Opfer von Landminenunfällen unterstützt und ihre Rechte gesichert, Millionen von gelagerten Antipersonenminen zerstört und dadurch sichergestellt, dass diese nie wieder verlegt werden können. "Heute ist der Gebrauch von Antipersonenminen eher die Ausnahme als die Regel, der Handel mit diesen Waffen konnte nahezu gestoppt werden", erklärte das NRO-Bündnis. Aufgrund der Fortschritte in der Minenräumung und bei der Minen- Aufklärung habe die Zahl der Unfälle mit Landminen stetig reduziert werden können.

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