Menschenunwürdige Bedingungen und Arbeitsrechtsverletzungen in den Produktionsketten europäischer Großkonzerne haben in den vergangenen Monaten immer häufiger für Schlagzeilen gesorgt. Die Kampagne für Saubere Kleidung und das INKOTA-Netzwerk werfen auch dem deutschen Sportartikelhersteller Adidas vor, Bekleidung aus asiatischen, lateinamerikanischen und osteuropäischen Zulieferfirmen zu beziehen, "in denen es nachweislich zu massiven Arbeitsrechtsverletzungen kommt".
Trotz Verhaltenskodex und einer Abteilung für Unternehmensverantwortung habe sich die Situation für die Arbeitnehmer bislang nicht verbessert. "Das sind bloße Lippenbekenntnisse", meint INKOTA-Sprecherin Julia Thimm im Gespräch. "Ansichtssache", entgegnet Adidas.
Kommentar schreiben