
Der übliche Strom der Stadtwerke oder anderer überregionaler Anbieter besteht üblicherweise zu einem großen Teil aus Energie, die in Atomkraftwerken hergestellt wurde. Das dies nicht die Energiequelle der Zukunft sein kann, ist vielen auch schon vor Katastrophen wie Tschernobyl und Fukushima bekannt gewesen. Auch die Lagerung des radioaktiven Mülls ist problematisch. Da die Politik sich noch immer schwer tut, einen endgültigen Ausstieg aus der Atomkraft durchzusetzen, liegt es an uns, ein deutliches Zeichen zu setzten. Und was ist da verständlicher, als den risikoreichen Strom einfach nicht mehr zu nutzen?
Bei der Wahl des Anbieters lohnt es sich nicht nur finanziell, sondern auch aus ökologischen Appekten, die verschiedenen Anbieter zu vergleichen. Nicht immer ist der als solcher bezeichnete "Ökostrom" tatsächlich zu 100% aus regenerativen Enegiequellen. Ausserdem ist wichtig, woher der Strom kommt. Der Ökostrom von Tchibo z.B. stammt aus Wasserkraftwerken des norwegischen Konzerns Statkraft, die bereits lange am Netz sind. Ökotarife bringen jedoch nur dann etwas für die Umwelt (Experten sprechen vom „zusätzlichen Umweltnutzen“), wenn der Strom nicht aus alten Erzeugungsanlagen stammt, die ohnehin seit langem am Netz sind. Konsumenten sollten deshalb darauf achten, dass ihr Anbieter zumindest einen Teil seiner Einnahmen in neue Windräder, Solarparks oder ähnliches steckt und so der Ausbau der regenerativen Energiequellen weiter gefördert wird.
Hier sind die 3 bundesweiten Ökostrom-Anbieter, die das Öko-Institut e.V., die Initiative "Atomausstieg selber machen" und EcoTopTen empfehlen:
EcoTopTen empfiehlt noch weitere Anbieter:
* Zu Lichtblick ist noch anzumerken, dass dieser Anbieter – anders als die bundesweiten Ökostromanbieter Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy und Naturstrom – keinen definierten Betrag in den Ausbau regenerativer Energieerzeuger investiert und daher bei uns etwas nach unten gerutscht ist.
Ausführliche Informationen zu den Kriterien hier: EcoTopTen.
Die aktualisierten EcoTopTen-Marktübersichten zu Ökostrom findest Du hier.
Wenn Du Hilfe brauchst, Dich im Dschungel der Ökostrom-Anbieter zu orientieren, bietet Naturvolt kostenlos Infos und Preise der garantiert echten Ökostromanbieter: www.naturvolt.de

Die Atomkraftwerks-Betreiber E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW machen immer größeren Druck, damit ihre Reaktoren nicht wie vereinbart abgeschaltet werden müssen. Gleichzeitig beweisen Störfälle in AKW und Atommüll-Endlagern, dass Atomkraft unsicher ist. Werde selbst aktiv!
Hallo Gast,
zu Energiesparlampen, Halogen und LED gibt es auch einen neuen Handeln-Artikel: http://reset.to/act/was-nun-energiesparlampe-oder-led
Grüße,
Indra
Ich mach's kurz: Energiesparlampen sind umweltschädlich; wer wirklich die Lichtplanung seines Haushalts grün machen will, der verwendet statt der herkömmlichen Glühbirnen sogenannte Halogenglühlampen. Das brint doppelte Lebenszeit und halben Stromverbrauch, und das im Gegensatz zu Energiesparlampen bei gleichbleibender Lichtqualität und sofortigem, konstantem Licht ohne Aufbauzeiten !
Lieber Gast,
vielen Dank für den Tipp, ich habe das gleich geändert. Der neue Anbieter-Check war mir noch gar nicht bekannt!
Grüsse,
Indra (RESET-Redaktion)
Es gibt bessere Alternativen als verivox wo man alle Anbieter sieht. Auch die die nur Ökostrom dran schreiben. Zum Beispiel bei www.naturvolt.de werden nur die guten Ökostromanbieter gelistet.
Da die Entega hier wieder als Ökostrom-Vermarkter empfohlen wird. Unter dem angegebenen Link wird weiterhin aufgeführt, dass die Entega zu 25% den Stadtwerken (Mainz) und zu 75% der HSE gehört. Die Stadtwerke Mainz produzieren laut eigenen Angaben rund 3% Ökostrom, und machen sich ansonsten für Atom und Kohle stark. Die HSE produziert rund 10% Ökostrom und die restlichen 90% Graustrom mittels Gasverbrennung (von Atom und Kohle hat man sich hier abgewandt).
http://tinyurl.com/yjkqy5x
Über den radioaktiven Abfall, der bei der Gasförderung entsteht und seinen Verbleib schweigt sich die Entega/HSE aus.
http://tinyurl.com/strahlendes-gas
Passt auch nicht zum Image des Anti-Atom-Konzerns, dass man für die Produktion hunderter Tonnen radioaktiv kontaminierten Mülls mit verantwortlich zeichnet.
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